25. Juli, 07:00 Uhr
Ich wache auf - es regnet.
25. Juli, 08:00 Uhr
Es regnet. Wir beschließen,
aufzustehen. Schließlich müssen wir bis 10 Uhr das
Zimmer räumen. Oder sollen wir noch einen Tag bleiben? Nein,
heute geht's weiter.
Um 10 Uhr dann also
Kapuzen auf den Kopf und raus aus dem Zimmer. Erst mal auf die
andere Moselseite und in ein Cafe. Um 11 Uhr hört es endlich
auf zu regnen, wir fahren los. Wieder nur ein Fahrstreifen auf
der Landstraße. Die Straßen sind noch nass. Da wir
moselaufwärts fahren, kommen uns die Autos entgegen und spritzen
uns nass. Widerlich !! Zwischendurch nieselt es auch mal ein paar
Minuten. Nach 15 km in Senhals habe ich keine Lust mehr und möchte
am liebsten einkehren. Aber dann kommt gerade zur rechten Zeit
wieder ein Radweg und wir beschließen, wenigstens bis Zell
zu fahren. Nehren, Ediger, Eller, Bremm, dann auf der rechten
Moselseite nach Neef, weiter nach Bullay. In Merl wird das Wetter
wieder besser. In Zell rasten wir und mir geht es wieder besser.
Noch ein kleines Stück. Mal sehen. Briedel, Pünderich - böse
Falle. Der Radweg führt uns durch den Ort hoch oben im Weinberg.
Kilometerweit geht's nur bergauf. Oben angekommen, führt
er uns sofort wieder runter zur Mosel. Wir fühlen uns etwas
veralbert. Hinter Pünderich wechseln wir die Moselseite.
5 km weit führt der Radweg wieder entlang der Landstraße,
hinter Kövenich wieder separater Radweg. Gegen 17 Uhr erreichen
wir Traben-Trarbach und mieten uns
dort im Hotel Bisenius ein, das gleich an der Mosel liegt.
Dieses Hotel garni ist mein absoluter Favorit auf dieser Tour. Die Athmosphäre ist recht familiär und wir beziehen ein sehr schönes Zimmer mit Balkon. Unten auf der Terrasse dreht sich der Grill mit einem Spießbraten, der unser Abendessen sein wird. Essen erst um 19:30 Uhr. Zeit genug, eine Stunde in den Pool zu hüpfen und zu schwimmen. Wir haben heute 55 km zurückgelegt, das Schwimmen tut uns gut. Nach dem Essen verziehen wir uns auch gleich auf unser Zimmer, Paul raucht noch eine Zigarette, ich lege mich schon mal ins Bett, schalte den Fernseher ein und schlafe postwendend ein.
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